Ihr Grundstück teilen

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E­inleitung

Wenn Sie einen Teil Ihres Grundstückes verkaufen, vererben oder in einer anderen Weise übertragen wollen, so benötigen Sie eine Teilungsvermessung.
Durch eine Teilungsvermessung werden aus einem Grundstück zwei oder mehrere Grundstücke neu gebildet.
Eine Teilungsvermessung ist an bestimmte Genehmigungen geknüpft, um grundbuchlich gewahrt werden zu können.
Sie sollten daher rechtzeitig mit uns Kontakt aufnehmen, damit wir Sie ausführlich beraten können, denn für die Genehmigung von Grundstücksteilungen sind verschiedene Gesetze und Verwaltungsvorschriften zu beachten. Ebenso werden Sie über den Ablauf der Teilungsvermessung, über die Kosten und über die Dauer des Verfahrens informiert.

Teilungsgenehmigung

Die Genehmigung für eine Teilung ist abhängig von der Lage und der Nutzung des zu teilenden Grundstückes. Sie wird beim zuständigen Bauamt (Bauplanungs- oder Bauordnungsamt) eingeholt und von uns für Sie beantragt. Wir beraten und informieren Sie gerne.

Örtliche Vermessung

Liegen die Teilungsgenehmigungen vor oder sind sie zu erwarten, so sollte der Termin der örtlichen Vermessung möglichst frühzeitig mit Ihnen vereinbart werden, denn zur örtlichen Vermessung müssen je nach Art und Lage des neu zu bildenden Grundstückes auch die Nachbarn informiert werden. Während der Messung ist es meist erforderlich, dass unsere Mitarbeiter die Nachbargrundstücke betreten müssen. Diese Informationen werden meist schriftlich mitgeteilt.
Während der örtlichen Vermessung werden zunächst die vorhandenen Katastergrenzen und Grenzpunkte im notwendigen Umfang untersucht und überprüft, bevor die von Ihnen gewünschte und geplante neue Grenze durch das Setzen von Grenzmarken in die Örtlichkeit übertragen wird. Die neu vermarkten Grenzpunkte und die damit verbundene "neue Grenze" werden mit der Aufnahme einer Niederschrift dokumentiert. Alle Beteiligten, d.h. alle Eigentümer eines Grundstücks, dessen Grenzen durch die Teilung berührt und/oder dessen Grenzpunkte in diesem Zusammenhang erneuert wurden, werden zu einem "Grenztermin" geladen. Hierbei werden alle Veränderungen direkt vor Ort erläutert und die entsprechenden Erklärungen und Anträge schriftlich festgehalten.

Häusliche Bearbeitung - Veränderungsnachweise

Die Vermessungsschriften, also die Dokumentation und Berechnung der gesamten Vermessung, werden dann von uns bei dem zuständigen Katasteramt eingereicht.
Für die Übernahme der Vermessung in das Kataster und die Erstellung des sogenannten "Veränderungsnachweises" benötigen die Katasterämter in der Regel 6-8 Wochen.
Der Veränderungsnachweis dokumentiert die Übernahme in das Liegenschaftskataster und stellt den neuen Bestand dem alten gegenüber.
Mit dem Veränderungsnachweis und den vorliegenden Teilungsgenehmigungen können Sie unter Zuhilfenahme eines Notars Ihrer Wahl einen Teil Ihres Grundstückes abschreiben.
Erst mit der Wahrung des Ergebnisses im Grundbuch ist die Grundstücksteilung vollzogen.

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